Was „Inhaberausfall“ bedeutet
Der Begriff benennt das eigentliche Risiko präzise: Nicht Gebäude oder Geräte fallen aus, sondern du – der Inhaber – kannst nicht arbeiten. Genau dann bricht der Umsatz weg, während die Fixkosten weiterlaufen. Diese Lücke schließt die Inhaberausfallversicherung.
Warum gerade du das größte Risiko bist
In den meisten Praxen bist du der Motor: Kein Gerät und kein Angestellter erwirtschaftet Umsatz so wie du selbst. Damit ist dein eigener Ausfall die größte Bedrohung für den Fortbestand deiner Praxis – größer als die meisten Sachschäden, an die man zuerst denkt.
Was der Schutz übernimmt
Unsere Inhaber- und Praxisausfallversicherung der SIGNAL IDUNA übernimmt die fortlaufenden Fixkosten – Miete, Personal, Leasing, Beiträge – wenn du durch Krankheit oder Unfall ausfällst. Je nach Vertrag können auch die Kosten einer Praxisvertretung und entgangener Gewinn berücksichtigt werden.
Psyche eingeschlossen – warum das entscheidend ist
Psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depression zählen zu den häufigsten Gründen für längere Ausfälle in den Heilberufen – und werden von vielen Standardverträgen ausgeschlossen. In unserem Tarif der SIGNAL IDUNA sind sie ausdrücklich eingeschlossen.
Ab wann geleistet wird
Die Leistung setzt ab dem gewählten Karenztag ein – den bestimmst du selbst, abgeleitet aus deinen Rücklagen. Je länger deine Praxis eine Ausfallphase aus eigener Kraft überbrückt, desto günstiger der Beitrag. Wie du den richtigen Karenztag findest, liest du im verlinkten Ratgeber.
Für wen sich der Schutz lohnt
Für alle Selbstständigen im Gesundheitswesen, deren Praxis auch ohne sie Kosten produziert: Ärzte, Zahnärzte, Therapeuten, Heilpraktiker, Apotheker. Besonders für Einzelpraxen und Existenzgründer mit noch dünnem Polster. In der kostenlosen Risiko-Analyse rechnen wir, ob und in welcher Höhe sich der Schutz für deine Praxis lohnt.
Dieser Ratgeber informiert allgemein und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.